Jump & Style Contest '01
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Wie in jedem Jahr zur Zeit der Sommersonnenwende, startete auch in dieser Saison der Jump & Style Contest in Wustrow (Darß). Diese Veranstaltung unterscheidet sich vom normalen Regattageschehen des DWC vor allem durch den Spaßcharakter. In der Meldeliste fand man vor allem wieder viele Windsurfer, die die Ostsee zwischen Fehmarn und Polen ihr Heimatrevier nennen. Natürlich starteten auch Teilnehmer aus z.B. Kiel, Bayern und Leipzig. Wie der Name schon sagt, ist es ein Freestyle-/Wavecontest, d.h. wessen Performance die Judges und natürlich das zahlreich angereiste Publikum am meisten begeistert, wird gewinnen. Fast schon Gewohnheit ist die sehr professionelle Vorbereitung und Durchführung. Das Team vom Surfcenter Wustrow konnte wiederrum genügend Sponsoren überzeugen, um die technische und personelle Sicherstellung zu gewährleisten. Hervorragend war wieder einmal die Information der Competitors und des Publikums durch Olli Kuschkes witzige Moderation.
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Pünktlich 9.30 Uhr war Skippersmeeting und wie sich heraustellte, war auch dieser, für viele Starter, etwas frühe Zeitpunkt etwas zu spät für die Windbedingungen. Nord-Nordwest bedeutet hier onshore mit einem Tick von rechts. Schon nach dem ersten Vorlauf wurde der frische Wind unkonstant, d.h. die Gleitgrenze würde immer öfter unterschritten. Entsprechend war die Action auf dem Wasser: mehr und mehr wechselten wilde Segeltricks und Boarddrehungen an Stelle von Loops und anderer gesprungener Manöver. Trotz dieser widrigen Bedingungen wurde die Veranstaltung bis ins Finale durchgezogen. Gegen Mittag zeigte sich zum ersten Mal in der Geschichte des Jump & Style Contests die Sonne und verbrannte nicht nur die Gesichter der Judges (Günter Hayden, Jürgen Branz und Fred Kuschke)... Die Rennen gestalteten sich spannend und die Jungs gaben Vollgas mit aktuellen Freestylemoves. Die Tageswertung lag der Titelverteidiger Oskar Hollmann vorn, gefolgt von André Ludewig und dem zweimaligen Gewinner des Jump & Style Contests Oliver Buseke.
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Etwa 500 Leute feierten dann gemeinsam die schon legendären Beachparty. Angekündigt war der Live-Act "Bow Bow Movement" aus Köln. Das DJ-Projekt mit seinen GoGo-Girls auf der Showbühne heizte dem Publikum ordentlich ein mit Raeggamuffin, HipHop, Funky und Soul. Calpirinha, Redbullwodka und andere Stimmungmacher zeichneten dann am nächsten Morgen die meisten Gesichter beim Skippersmeeting ;-) Der Wind hatte über Nacht aufgefrischt, drehte aber auf Nordwest, d.h. direkt onshore. Die erst vor drei Wochen verlängerten Bunen verlangten einiges an Akrobatik von den Teilnehmern, den fiesen Shorebreak zu queren. Permanenter Gleitwind zwischen 5 und 6 Bft. bescherte den Zuschauern wieder richtig Action, was diese, angeheizt von Olis Kommentaren mit frenetischen Ovationen quittierten.Im Finale konnte sich Oliver Buseke sehr knapp gegen Oskar Hollmann und Meijo Stolpakow durchsetzen.
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So sah nach zwei Wettkampftagen die Gesamtwertung nach Punkten aus:
1. Oskar Hollman 2. Oliver Buseke 3. André Ludewig 4. Meijo Stolpakow 5. Jan Möde 6. Oliver Kuschke 7. Steffen Touchard 8. Sebastian Ronneberger 10. Sebastian Hermann 10. Martin Bratz 14. Mario Kraeft 14. Jean-Paul Jüttner 14. Falk Mancke 14. Dany Braune 15. Christian Tesche 16. Raoul Mancke 17. Hanschke Torsten 22. Carsten Laufer 22. Joss Wieman 22. Markus Donat 22. Rene Wildgrube 22. Marcel Fabig 24. Steffen Königer 24. Martin Hartmann
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| ...und noch ein paar Impressionen: |
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